Geheimnisvolle Regenwälder, in denen die Papageien und Kolibris flattern, verlassene, türkis funkelnde Sandstrände mit glasklarem Meer, heiße Sommernächte, an denen selbstgefangene gemeine Goldmakrelen („Mahi Mahi“)  verköstigt werden. In den kommenden Wochen sollte uns das Paradis auf Erden erwarten. 

Mit Kili und Nibbel sowie der neuen Mavic PRO 2 Zoom (Drohne) im Gepäck brachen wir am 12.03.2019 in das Abenteuer Tobago auf. Doch wie nehme ich eine Drohne überhaupt bei einem Transatlantik-Flug mit? Letztendlich konnten wir das „Tohuwabohu“ managen, indem wir die zwei Akkus, welche nur bis 30% geladen sein durften und speziell verpackt werden mussten, jeweils auf mich und Kilian im Handgepäck aufteilten, Nibbel transportierte die Drohne. Nach Problematiken beim Sicherheitscheck in Frankfurt überstanden wir den ersten Bluthochdruck-Moment erfolgreich.

Angekommen in der Karibik ein Auto gemietet und los ging die Reise in das Ungewisse. Linksverkehr, Straßen mit unzähligen Schlaglöchern und Reifen ohne Profil verliehen unserem Vorhaben den absoluten Abenteuer-Flair. Ziele waren Orte, die uns (und Euch im bald kommenden Aftermovie) den Atem raubten. So konnte ich spektakuläre Aufnahmen vom Mountain Irvine, der Englishman´s Bay, dem Argyle Waterfall, dem Pigeon Point Beach und zuletzt der Pirates Bay anfertigen. Doch Drohne fliegen bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich. So warnte mich stets die Drohne im Wortlaut: „Hohe Windgeschwindigkeit, bitte vorsichtig fliegen!“ vor zu starkem Wind. Am Argyle Waterfall befanden wir uns inmitten des Dschungels, so galt es zwischen Bambus und Lianen Slalom zu fliegen. Dies bringt logischerweise eine nicht geringe Absturzgefahr unseres Babys mit sich. Gott sei Dank ist die Mavic wieder heil in der Zentrale!

Auf die verlassene Halbinsel no man´s land ist eine Anreise nur per Boot möglich. Ganz im Stile unseres Abenteuers brachen wir zusammen mit dem einheimischen Smoky (siehe Bilder) und seinem winzigen, endlos geliebten Fischerbötchen auf. Kleinere Löcher im Rumpf führten zu steigendem Wasser im Boot. Aber kein Problem für Smoky! Ganz entspannt im karibischen Lebensstil wurde das Wasser mit Eimern wieder über Bord geschippt. Starker Wellengang führte zu zwischenzeitlichen Gedanken, dass wir alle mitsamt der Drohne untergehen. Im Endeffekt stellte sich die gemeinsame Zeit mit Smoky als einen der aufregendsten, schönsten und unvergesslichsten Momente unserer Reise dar.

Am 26.03.2019 hieß es dann für uns wieder die Heimreise anzutreten. Nach 17 Stunden nervenaufreibender Rückreise waren wir wieder in der fränkischen Heimat angekommen und wurden von unseren Liebsten herzlich empfangen. Die gesammelten Eindrücke werden für Euch im kommenden Aftermovie mit spektakulären, ulta-hochauflösenden 4k Drohnenaufnahmen festgehalten ( – sobald ich die nötige Zeit dafür finde). Aber davon könnt Ihr Euch ja dann selbst überzeugen.

In diesem Sinne: Kuss 😘

– Mauri –